
Pfadfindergruppe S8-Parsch
Nur noch 28 Tage bis zur 50-Jahr-Feier am 16. Juni 2012
Das Jahr 2009/10 begann mit einem lustigen Actionnachmittag im Preuschenpark. Neben Slacklining, Bunngierunning und Bierkisten klettern konnte man auch seiner kreativen Ader beim Basteln und Malen freien Lauf lassen. Zum Abschluss eines spannenden Programms gab es am Sportplatz der Parscher Kirche eine gemütliche Grillerei mit Lagerfeuer.
Wenige Zeit später fand die Überstellung der WiWö zu den GuSp statt. Gefährlichste Aufgaben, scheinbar unüberwindliche Hindernisse und unzählige sonstiger Gemeinheiten mussten die Noch-WiWö über sich ergehen lassen, um in den auserwählten Kreis der GuSp aufgenommen zu werden. Es ist wohl keine allzu große Überraschung, dass sie diese Tests und Prüfungen mit Bravour bestanden haben.
Der neue Disneyfilm Oben, der im Herbst ’09 in den Kinos anlief, hatte als Hauptcharakter einen Pfadfinder. Als Werbung für den Film gab es mit Otto Schenk und einem süßen Pfadfinder aus Salzburg ein Fotoshooting. Dieser süße Pfadfinder war einer unserer GuSp, Clemens durfte Otto Schenk kennen lernen und repräsentierte die Pfadfinder in den Salzburger Nachrichten. Daraufhin war ein Besuch im Kino natürlich verpflichtend.
Wie fast jedes Jahr statteten wir auch heuer wieder den Salzburger Spieletagen im Petersbrunnhof einen Besuch ab. Tausende Spiele standen zum Ausprobieren zur Verfügung. Gerüchteweise hatten die Führer gegen die GuSp bei keinem einzigen Spiel eine Chance!
Nach dem Umbau/Ausbau des Haus der Natur haben wir einen Nachmittag dort verbracht. Die Guides und Späher hatte viele Aufgaben zu lösen, welche sie durch das ganze Haus der Natur führten. Von Informationen über den gläsernen Menschen und den Insekten Südamerikas bis hin zum Ausdruck des eigenen Fingerabdruckes gab es viel zu entdecken.
Eine Schnitzeljagd kennt jeder. Und jeder hat sie als Kind auch schon einmal gemacht. Doch diese Heimstunde machten wir es einmal anders! Genannt: Geocachen, Schnitzeljagd für Kinder allen Alters und rund um die Welt. Dieses Spiel hat sogar seinen Weg in den Aignerpark geschafft. Also begaben sich die GuSp mit zwei Navigationsgeräten ausgestattet auf Schatzsuche um die versteckenden „Caches“ zu finden und einen Schatz auszutauschen. Eines unserer Jahreshighlights. Wir werden definitiv noch öfters Geocachen gehen.
Nach einer Kennenlernphase für die Kinder gab es die Patrulleneinteilung, Namensfindung und Gestaltung des Logbuchs. Diese Jahr gab es 2 Patrullen: die Stupid Worms und die Semmelbrösel. Unsere GuSp zeigten sich bei der Namensfindung also traditionsgemäß äußerst kreativ!
Die Adventwanderung wurde natürlich schon vorausgeplant. Wir bereiteten in der Heimtstunde zwei Stationen vor: es galt einen kleinen Nikolaus aus Tannenzapfen zu basteln und ein Rezept für Schoko-Knusperkugeln auszuprobieren und zu verfeinern. Die Adventwanderung führte uns diesmal über den Mönchsberg und schlussendlich zu unserem Glühweinstand. Die Schoko-Knusperkugeln schmeckten hervorragend, für das Basteln des Nikolaus’ war es aber definitiv zu kalt und zu finster.
Zwei Heimstunden widmeten wir dem Thema Erste Hilfe. Jeder Pfadinder sollte in der Lage sein, bei kleinen Verletzungen helfen zu können. Wir übten mit enormem Engagement der Kinder die Stabile Seitenlage, verschiedene Möglichkeiten Dreiecksverbände anzulegen, praktische Methoden Pflaster an schwierigen Stellen zu befestigen, z.B. an Fingerkuppen, zwischen Zehen …. und vieles mehr.
Um Teamwork und Kreativität zu fördern hatten wir für eine Heimstunde etwas Neues geplant: Eierfallschirm mal anders. Wer Eierfallschirm nicht kennt, hier eine kurze Erklärung: Mit Hilfe von Schnüren und Zeitungspapier soll ein Ei einen Fall aus einer Höhe von 3 Metern unbeschadet überleben. Dieses Mal gab es eine neue Herausforderung. Es gab Zeitungsmaterialien, Plastikfolie, Tixo, 2 m Schnur und 2 Eier, die den freien Fall gleichzeitig überstehen müssen. Doch nicht nur das Überleben der Eier entschied über den Erfolg, es wurde auch das Design des Fallschirmes, Falleigenschaften und Schnelligkeit der Bauarbeiten gewertet. Die Wertung kam von den Kindern selbst und als Preis für den Sieger gab es Lob und einen anerkennenden Schulterklopfer.
Anfang März sind wir mit allen Stufen gemeinsam auf ein Gruppenlager gefahren, unser Ziel: Zellhof! Das ganze Lager stand im Zeichen der Pfadfindertechnik. Von Karte&Kompass, Knoten&Bünden, Erste Hilfe bis hin zu Geheimschriften war alles dabei! Auch das Wetter spielte mit, zumindest wenn man sich viel Schnee erhofft hat. In der ersten Nacht wurde sogar einer der GuSp entführt, doch nach längerer Suche im Wald, Entschlüsselung diverser Botschaften und unter extremsten Angstzuständen wurde er schließlich doch von den anderen GuSp gerettet.
8 Schwerpunkte, 8 Gesetze und ein Versprechen. Wie hängt alles zusammen? Eine Heimstunde waren die Kinder damit beschäftigt, sich darüber Gedanken zu machen. Welcher Schwerpunkt ist mit welchem Gesetzt verknüpft. Was bedeute Gesetz, Schwerpunkt und Versprechen für die GuSp bzw. wie binden sie es in ihrem Leben, in der Schule und in ihrer Freizeit ein.
Ostern = Eier:
Eier hartgekocht, weich, ausgeblasen oder roh? Eier die fliegen, Eier die geschmuggelt werden, Eier die kapput gehen, in Hosentaschen oder Händen. Eier die das alles überleben, durch mutige Hände die sie vor dem Aufprall retten. Eine äußerst amüsante und absurde Heimstunde!
Alle Jahre wieder, mit regelmäßigen Jahren ohne – so oder so ähnlich finden Georgswettbewerbe in Salzburg statt. Dabei treffen sich alle GuSp-Patrullen aus ganz Salzburg, um die Besten der Besten zu küren! Am ersten Tag wurde gespielt, ehe es am zweiten Tag so richtig los ging. Mehrere Stationen galt es zu besuchen, von Erste Hilfe bis hin zu Teamwork war alles gefragt. Unsere Semmelbrösel und Stupid Worms belegten dabei ganz hervorragende Plätze!
Ein Nachmittag in einem Museum kann langweilig und uninteressant sein. Aber nicht, wenn wir mit den Pfadis ins Museum der Moderne gehen und eine nette junge Dame uns eine Führung gibt. Nach einer Einführung in abstrakte Kunst gab es ein kleines Experiment, bei dem wir Portraits von uns selbst zeichneten, ohne auf das Papier zu schauen. Danach konnten wir uns Bilder aussuchen, die uns besonders gut gefallen und uns dazu überlegen, wie sie sich anfühlen, wie sie richen und wie sie sich anhören. Nach einem bunten Nudelsalat, ausgewogenen Formen und einer Geschichte über einen Ritter der im Turm den Schlüssel suchen muss, damit er die Bombe zerstören kann, übten wir uns in Skulpturen machen und „malen zu Musik“.
Nach Kultur kam eine Ortserkundung, die es in Sich hatte. Ja, wir Parscher kennen die Umgebung um unser Heim. Oder? Noch nicht ganz! Straßennamen, Ärzte, Preise für lebensnotwendige Dinge und natürlich, nicht zu vergessen, der Name und das Alter des älterstens Bewohner des Altersheims Parsch. Frau ... schafft es auf stolze 102 Jahre.
An einem sonnigen Samstagnachmittag gab es einen Special Guest, der eine Special Idee hat. Wir bauten Pop-pop-Boote! Was ist das? Ja, gute Frage. So ein Pop-pop Boot ist eine ganz ausgeklügelte Sache. Man bastle ein Boot, das nicht untergeht, aus Styropor, Holz, was auch immer und dazu den speziellen Pop-pop Boot-Antrieb, den unser Special Guest mit Strohalmen, RedBull Dosen und Teelichtern optimiert hat. Und das Beste von allem: in nur 1 ½ Stunden hat man ein Boot mit eingenem Antrieb, das von allein den ganzen Teich überquert, oder zumindest bis zur Mitte kommt und dann dort stehen bleibt, bis ein Hund es für Spielzeug hält und wieder an Land bringt.
Es wurde schon Sommer und es dauerte nicht mehr lang bis zum urSprung. Aus diesem Grund wurden schon Vorbereitungen getroffen und es galt schwere Entscheidungen zu treffen: welche Workshops sollten besucht werden? Wellness am Lagerplatz, Messerschmide oder Lagerbauten mal anders. Ausserdem brauchten wir Dekorationen für das Unterlager Tipi, also wurden Tomahawks gebastelt.
Endlich Sommerlager! Treffpunkt war der Busbahnhof in der Paris-Lodronstraße, wo unser Bus mit mehreren Salzburger Gruppen wartete, der uns zum Austrian Jubilee Jamboree urSPRUNG brachte. Nach mehreren Stunden Fahrt kamen wir am Lagerplatz an, wo Franz und Gregor schon warteten, um gemeinsam die Zelte aufzubauen.
Am nächsten Tag ging es weiter mit Lagerbauten: zwei Kochstellen, Sitzgelegenheiten im Trockenen (falls es regnen sollte) und einer Mülltrennstation. Das Hightlight des Tages war die offizielle Eröffnungsfeier, bei der 6600 Pfadfinder und Pfadfinderinnen zusammen kamen, um gemeinsam den Lagersong zu singen und feierlich die Lagerhaltstücher zu schwingen und dann umzulegen.
Mittwoch gab es einen T-Shirt Kontest. Jede Patrulle durfte ein Design für das Unterlager-T-Shirt entwerfen und später wurde abgestimmt, welches gedruckt wird.
Am Nachmittag durften wir unser Unterlager und unsere Unterlager-Squaws kennen lernen. Wir sind Ponca und wie es sich für einen Indianerstamm gehört hatten wir einen heiligen Büffel so wie ein Maskottchen Namens Manfred und natürlich einen Ruf. Damit uns auch jeder erkennt:
Der Büffel, der ist unser Held! PONCA IN DER NEUEN WELT! Die Squaw, die uns so gut gefällt, PONCA IN DER NEUEN WELT! Der Krieger, der sich allen stellt! PONCA IN DER NEUEN WELT!
Dann gab es noch die GuSp-Eröffnung, bei der die zeitschreibende Maschine, die gerade angeworfen werden sollte, aus mysteriösen Grunden explodierte und in Flammen aufging. Des Abends urden die GuSp immer unruhiger, die Laute Nacht war nah. Was ist die Laute Nacht? Habt ihrs noch nicht gehört? Das ganze urSprung singt, tanzt und feiert. Live-Musik auf Bühen und Discos in den Stufencafés waren geplant und alle waen aufgeregt. Auch die Späher von Salzburg 8 bereiteten sich auf den spannenden Abend vor. Nein, sie übten nicht tanzen oder singen. Sie machten sich chic. Die Haare wurden gestylt, frische Kleidung wurde angezogen und Deowolken umgaben den Lagerplatz um einen frisch geduschten Eindruck zu erwecken. Das Abendessen war vorbei, der Abwasch wurde gemacht und der Lagerplatz geputzt: Die Party konnte beginnen. Die GuSp-Disco im urGuat bebte. Hunderte von GuSp tanzten zu den Beats und sangen begeistert zu den angesagtesten Hits. „Geht scho, gema voigas!!!“ ist das Motto. Der Abend ging mit dem täglichen gemeinsam Zähneputzen über dem Schaffal zu Ende. Gute Nacht.
Am Donnerstag war Workshop-Tag! Unsere 2 Partrullen hatten unterschiedliche Workshops. Die Stupid Worms durften in der Früh ihre eigene Insel gestalten und am Nachmittag Lagerbauten mal anders ausprobieren, mit meterlange Bambusstangen. Die Semmelbrösel bauten am Vormittag Feuerstellen und Fallen und durften am Nachmittag erkunden was passiert „Wenn Speisen reisen“.
Am Freitag war Abenteuertag. Unsere GuSp hatten den Auftrag, für die explodierte Zeitmaschiene Ersatzteile zu besorgen. Also mussten sie in verschiedene Epochen reisen. Bei den Römern, den Wikingern und bei den Indianern gab es Aufgaben zu meistern. Fürs Abendprogramm wäre die urChallenge geplant gewesen, bei der alle Lagerteilnehmer mitmachen sollten. Leider kam ein Sturm und die Aktion wurde abgesagt. Sonst wärs lustig geworden. Aber es gab eine tollen Entschädigung und die war besser als die urChallenge: Philipp und Mone kamen uns besuchen.
Der Samstag brachte schlechtes Wetter und daher eine Absage für den PakUr, auf den wir uns schon sehr gefreut haben. Stattdessen fuhren wir nach Wien ins Kriminalmuseum. Schön gruslig!!
Dann gab es Freizeit in der Wiener Innenstadt und wir trafen einen netten Herrn, der uns mit Mannerartiklen beschenkte. Falls dieser freundliche Herr dies lesen sollte bitte unbedingt bei uns melden, da wir uns gerne bei ihm bedanken möchten.
Der Besuchersonntag startete mit der offiziellen FlaPa, die wir durführen durften. Dann trudelten unsere Eltern ein und wir hatten Freizeit. Am Abend ging es zu find•fight•follow Jugendmesse.
Am Montag war unser Unterlagertag und wir begaben uns in die Welt der Ponca-Indianer. Mit anschleichen, Lagerfeuerpopcorn, Kampf der Häuptlinge und Einarmigen Banditen gab es einen ganzen Tag Action, den wir mit einem gemütlichen Lagerfeuer und Sing-Sang am Unterlagerhauptplatz ausklingen ließen.
Am Dienstag ging es sehr früh zu einem Ausflug nach Wien los. Wir besuchten das Haus des Meeres und durften kleine Affen füttern, ein Chamelion streicheln und am Dach des Hauses eine traumhafte Aussicht über Wien genießen. Danach konnten wir in der Maria-Hilferstraße shoppen und dann fuhren wir wieder zurück zum Lagerplatz.
Den Mittwoch Vormittag verbrachten wir mit abbauen und ablegen.
Am Nachmittag wurde die Zeitmaschine in Gang geworfen, da es die GuSp schafften während des Lagers genug Ersatzteile zu finden. Am Abend gab es die große Abschlussfeier bei der alle Mitarbeiter verabschiedet wurden, Alex war auch dabei! Dann gab es noch eine Fotopräsentation bei der meherer Bilder von uns dabei waren.
Auf dem Rückweg gab es gratis Eis und dann gingen wir in den Wald und es gab Verleihungen.
Am Donnerstag mussten wir auch früh aufstehen und alles abbauen und putzen. Es war sehr heiß. Um halb 2 mussten wir dann aufbrechen und uns vom Lagerplatz verabschieden, da unser Bus nach Salzburg schon auf uns wartete.
Nach langen 4 Stunden sind wir in Salzburg angekommen wo unsere Eltern und Phillip und Mone uns empfingen.
Das war das Ende eines aufregenden Lagers.
Susl & Philipp